Soziale Phobien und Depressionen  

 

 

Medikamente

In schweren Fällen einer sozialen Phobie ist die Behandlung mit Medikamenten möglicherweise sinnvoll.

Angewendet werden, wie bei anderen Phobie-Erkrankungen auch, Antidepressiva und Beruhigungsmittel, auch Benzodiazepine oder Tranquilizer genannt.

Da bei der sozialen Phobie auch Stoffwechselvorgänge im Gehirn betroffen sind, die durch viele unterschiedliche Faktoren bedingt sein können, kann durch eine Medikamentenzugabe die "Gehirnchemie" wieder ins rechte Lot gebracht werden.

Transqualizer wirken praktisch sofort und relativ sichere Arzneimittel. Bei längerem Gebrauch kann jedoch eine Gewöhnung oder sogar Abhängigkeit entstehen. Man darf sie deswegen nur kurzzeitig einsetzen.

Anders bei den Antidepressiva: Sie wirken erst nach frühestens zwei Wochen, können oder müssen deswegen länger eingenommen werden und machen nicht süchtig.

Allerdings können sie mehr oder weniger schwere Nebenwirkungen haben:
- Übelkeit
- Verlust des sexuellen Verlangens
- sexuelle Funktionsstörungen
- Probleme beim Wasserlassen
- Gewichtszunahme
und vieles mehr...

Die Anwendung von Medikamenten sollte deswegen nur nach ärztlichem Rat erfolgen. Zudem ist die genaue Dosierung zu beachten, da hier NICHT gilt: viel hilft viel!
Jeder Patient hat seine spezifische Dosis, die er einhalten muß!

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